Zwei Methoden, ein Ziel – aber sehr unterschiedliche Wege
Microblading entfernen kann man mit verschiedenen Methoden. Am häufigsten diskutiert werden Laser und Saline-Entfernung. Beide haben ihre Berechtigung – aber sie funktionieren sehr unterschiedlich und eignen sich für verschiedene Situationen.
Wie funktioniert Saline-Entfernung?
Bei der Saline-Methode wird eine konzentrierte Salzlösung mit einer Nadel in die pigmentierte Haut eingebracht. Die Lösung zieht das Pigment osmotisch an die Oberfläche, wo es mit der entstehenden Kruste abfällt. Diese Methode gibt es schon lange und sie ist günstiger als Laser – aber sie hat Nachteile.
Nachteile der Saline-Methode
- Höheres Narbenrisiko: Die Nadel verletzt die Haut wiederholt
- Ungleichmässige Ergebnisse: Pigment wird nicht immer vollständig herausgezogen
- Mehr Sitzungen in der Regel nötig
- Bei tiefer sitzenden Pigmenten weniger effektiv
- Nicht für alle Farben geeignet
Vorteile des Laser (PicoSure)
- Kein mechanisches Eindringen in die Haut – nur Lichtenergie
- Präzise Zerstörung der Pigmentpartikel ohne Verletzung des Gewebes
- Geringeres Narbenrisiko bei richtiger Durchführung
- Effektiv für alle Farben inkl. Blau, Grau, Rot
- Vorhersehbarere Ergebnisse
Wann kann Saline die bessere Wahl sein?
Bei sehr frischen Microblading-Behandlungen (unter 3 Monate alt) kann Saline manchmal effektiv sein, weil das Pigment noch nicht tief sitzt. Auch wenn kein Laser verfügbar ist oder das Budget sehr begrenzt ist. Wir empfehlen sie aber nicht für ältere PMUs oder schwierige Verfärbungen.
Unsere Empfehlung
Für die meisten Fälle ist Laser die überlegene Methode – sicherer, effektiver und mit besseren Langzeitergebnissen. Wenn du unsicher bist, komm zur Beratung. Wir zeigen dir die Unterschiede an deinem konkreten Fall.