Hauttyp und Laser – warum das wichtig ist
Nicht jeder Laser funktioniert bei jedem Hauttyp gleich gut. Ältere Laser-Technologien waren für dunklere Hauttypen riskant, weil die thermische Energie auch das Melanin in der Haut belasten kann – was Hyperpigmentierung oder Hypopigmentierung (helle Flecken) verursachen kann. Der PicoSure Laser ist hier deutlich fortschrittlicher.
Die Fitzpatrick-Skala als Orientierung
Dermatologen verwenden die Fitzpatrick-Skala (Typ I bis VI), um Hauttypen nach ihrer Reaktion auf UV-Strahlung einzuteilen. Typ I ist sehr hell, Typ VI sehr dunkel. Während ältere Laser nur für Typen I–III geeignet waren, kann der PicoSure Laser sicher bis Typ IV und in vielen Fällen bis Typ V eingesetzt werden – mit entsprechender Anpassung der Parameter.
Was wir in der Praxis tun
- Hauttyp-Einschätzung bei der Erstberatung
- Test-Puls an einer kleinen Stelle vor der ersten vollen Behandlung bei unsicheren Fällen
- Anpassung von Wellenlänge, Energie und Wiederholungsrate je nach Reaktion
- Längere Abstände zwischen Sitzungen bei empfindlicheren Hauttypen
Was bei dunklem Hauttyp zu beachten ist
Bei Fitzpatrick Typ IV–V raten wir zu mehr Vorsicht und planen mehr Zeit zwischen den Sitzungen ein. Das schützt die Haut und verhindert unerwünschte Nebenwirkungen. Das Ergebnis kann etwas mehr Zeit beanspruchen – dafür ist es sicherer und nachhaltiger.
Dein persönliches Beratungsgespräch
Wenn du unsicher bist, ob dein Hauttyp für eine Laser-Behandlung geeignet ist, komm einfach zur kostenlosen Beratung. Wir schauen uns deine Haut an und sagen dir ehrlich, was machbar ist und wie wir die Behandlung sicher gestalten können.