Warum Sonnenschutz nach dem Laser so wichtig ist
Die Haut ist nach einer Laser-Behandlung vorübergehend sensibler – nicht nur gegenüber äusseren Einflüssen, sondern besonders gegenüber UV-Strahlung. Wenn Sonnenlicht auf frisch behandelte Haut trifft, kann das Melanin überreagieren und es entstehen dauerhafte dunkle Flecken (Hyperpigmentierung). Das ist vollständig vermeidbar, wenn man die richtigen Massnahmen trifft.
Die ersten 4 Wochen: Kritische Phase
In den ersten 4 Wochen nach einer Laser-Sitzung ist die behandelte Stelle besonders empfindlich. Direkte Sonneneinstrahlung solltest du in dieser Zeit komplett vermeiden. Falls das nicht möglich ist, gelten folgende Regeln:
- Sonnenschutz LSF 50+ täglich auftragen – auch bei bewölktem Himmel
- Hüte oder Sonnenbrillen als physischen Schutz nutzen
- Mittagssonne (11–15 Uhr) möglichst meiden
- Kein Solarium, auch nicht das Stand-up-Gerät
Welche Sonnencreme ist geeignet?
Bevorzuge mineralische Sonnencremes mit Zinkoxid oder Titandioxid – diese reflektieren UV-Strahlen, anstatt sie chemisch zu absorbieren. Sie sind schonender für empfindliche Haut und haben weniger Risiko für allergische Reaktionen. Trag die Creme 20–30 Minuten vor dem Kontakt mit Sonnenlicht auf und erneuere sie alle 2 Stunden.
Ab Woche 5: Weiterhin aufpassen
Auch nach den ersten 4 Wochen bleibt die behandelte Stelle etwas empfindlicher als unbehandelte Haut. Wir empfehlen, Sonnenschutz LSF 30+ bis zum vollständigen Abschluss der Behandlungsserie zu verwenden. Die gute Nachricht: Mit der Zeit normalisiert sich die Haut vollständig.
Zusammenfassung der Pflegeschritte
- Erste Woche: Stelle nicht berühren, nicht nass machen, keine Cremes ausser den empfohlenen
- Woche 2–4: Leichte Feuchtigkeitspflege, konsequenter UV-Schutz
- Ab Woche 5: Normalpflege, weiterhin Sonnenschutz draussen